KRIEG-INFOS

4. Juni 2010:

Stockholm. Auch die Finanzkrise hat die weltweiten Rüstungsausgaben nicht gebremst. Sie betrugen im Vorjahr 1531 Milliarden Dollar, 5,9 Prozent mehr als 2008. Umgerechnet sind das 1,25 Billionen Euro oder 184 Euro pro Kopf der Weltbevölkerung und 2,7 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.
Im vergangenen Jahrzehnt stiegen die Militärausgaben insgesamt um fast 50 Prozent. Dies geht aus dem neuen Jahrbuch hervor, das das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am heutigen Mittwoch veröffentlicht.


Angesichts der schlimmsten Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren, mit rasch wachsender Arbeitslosigkeit und enormen öffentlichen Defiziten zur Folge, sei der weitere Anstieg der Rüstungskosten "paradox, manche mögen sagen: empörend", heißt es bei Sipri.

Rund zwei Drittel aller Staaten erhöhten im Vorjahr ihre Bewilligungen für das Militär. Gleichzeitig unterminierte die Krise "Willen und Fähigkeit" von Regierungen und multinationalen Organisationen, in nicht-militärische Mittel und Methoden für Konfliktlösung und sozialen Ausgleich zu investieren, betont Sipri-Chef Bates Gill.


Die größte Kriegsmacht bleiben die USA, auf deren Konto 43 Prozent der globalen Rüstungsmittel gehen und die für mehr als die Hälfte des weltweiten Zuwachses stehen. Während der Amtszeit von George W. Bush als US-Präsident stiegen die Militärausgaben um reell 63 Prozent, doch auch unter Barack Obama wächst das Budget, hauptsächlich wegen des eskalierenden Konflikts in Afghanistan, für den Washington mehr Geld braucht als im Irak. Die Rüstung sei von Obamas generellem Ausgabenstopp ausgenommen, schreibt Sipri.

Deutschland steht auf der Liste der größten Militärmächte auf Platz sieben und zählt zu den wenigen Ländern, die im vergangenen Jahrzehnt ihre Waffenbudgets reduzierten.

Auch die Kosten für sogenannte Friedensoperationen erreichten 2009 mit 9,1 Milliarden Dollar ein neues Hoch, insgesamt waren rund 200.000 Soldaten und 20.000 Zivilisten an den 54 Einsätzen beteiligt, 16 Prozent mehr als 2008. Hauptgrund für das Rekordniveau ist die von der Nato geführte Aktion in Afghanistan. (Quelle)

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30. Mai 2010:

EU: Sozialstaat am Ende! Video

( Dieser Film ist allen arbeitslos gemachten Menschen gewidmet.
Er zeigt Hintergründe und Auswirkungen lobbygesteuerter Politik
in Deutschland)

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Mai 2010:

"Kosovo wurde zum kleinen Hiroshima"

Von Zarko Radulovic

Aufzählung Zahl der Krebserkrankungen nach Jugoslawien-Krieg stark gestiegen.
Aufzählung Munition mit abgereichertem Uran verwendet.

Pristina/Wien. Nikola war 1999 vier Jahre alt und spielte gerade mit Freunden im Garten in Kosovska Mitrovica, als sich ein kleiner Bombensplitter in seinem Hals festsetzte. Die Nato hatte im Kosovo-Krieg eingegriffen und mit der Bombardierung des damaligen Jugoslawien begonnen. Erst neun Jahre später wurde bei Nikola Krebs diagnostiziert – die Ärzte fanden ein radioaktiv verseuchtes Teil in seinem Hals. Nikola wurde bereits etliche Male operiert, er kämpft weiter um sein Leben.

"Es gibt keinen Tag, an dem nicht zumindest bei einem Patienten Krebs diagnostiziert wird", sagt der in der kleinen Kosovo-Stadt Zvecan tätige Arzt Vlastimir Cvetkovic der Belgrader Zeitung "Vecernje novosti". Der Arzt hat keinen Zweifel daran, dass die vermehrten Krebsfälle auf radioaktives Uran zurückzuführen seien. "Der Kosovo ist zu einem kleinen Hiroshima geworden."

In den vergangenen drei Jahren sei eine starke Zunahme an Schilddrüsenkrebs registriert worden. Vor allem Frauen seien betroffen. Viel öfter als vor dem Krieg würde zudem Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Besonders erschüttert den Arzt, dass Kinder an Krebs erkranken und sterben. Erst kürzlich sei bei einer Zwölfjährigen Brustkrebs diagnostiziert worden. weiterlesen>>>

 

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16. April 2010:

Schon wieder gab es einen Angriff auf deutsche Soldaten in Afghanistan, diesmal mit 4 Toten. Wann wacht die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel endlich auf und holt die  jungen Deutschen aus diesem sinnlosen und nicht gewinnbaren Krieg heraus ? weiterlesen>>

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15. April 2010:

Uranwaffen sind für alle Menschen gefährlich!

" Denn solche Bomben und Munitionen unter dem verharmlosenden Begriff “Abgereichertes Uran” (“Depleted Uranium” – DU) werden von der USA seit Anfang der neunziger Jahre zur Kriegführung eingesetzt und haben ganze Länder kontaminiert: Irak (zwei Mal, 1991 und 2003ff.), Bosnien (1995), Serbien/Kosovo (1999), Afghanistan (2001 bis heute), Libanon 2006" weiterlesen>>
Dossier Uranwaffen v. Zeit-Fragen

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13. Februar 2010:

Kein Geld mehr an die Nato

Die Nato wurde nach dem Zweiten Weltkrieg für den Kampf gegen den Kommunismus und insbesondere gegen die Sowjetunion und ihre Satelitenstaaten gebildet. Die Auflösung des Warschauer Paktes war aber nicht das Ende der Nato. Heute wird sie eingesetzt, um die westliche Hegemonie zurückzuerobern, respektive den Kapitalismus mit billigem Öl und Gas zu versorgen. Vorgeschoben wird, Menschenrechte durchzusetzen. Deshalb darf die Schweiz der Nato kein Geld geben, nicht für ihre Operationen, aber auch nicht zur Verwaltung für den Kauf von Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln.

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Nato-Krieg

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13. Jänner 2010:

 

 

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13. Jänner 2010:

Bilder des Krieges in Palästina 1 / 2

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6. Jänner 2010:

Der Bumerang – Thesen zu einem sinnlosen Krieg

Von Jürgen Todenhöfer

Krieg ist immer eine zivilisatorische Katastrophe. Weil er stets auch Unschuldige tötet. Wer diesen Zivilisationsbruch trotzdem für unvermeidbar hält, muss überragende Gründe haben. Sie müssen selbst das Töten und Verstümmeln unschuldiger Männer, Frauen und Kinder rechtfertigen. Liegen beim Afghanistan-Krieg wirklich derart überragende Gründe vor? weiterlesen

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27. Dezember 2009:

Der Tankwagenüberfall in Afghanistan: "Die Akte Kunduz"

Am 4. September starben 142 Menschen in Afghanistan durch ein NATO-Bombardement. Darunter: 137 Zivilisten, viele davon Kinder. Die Bundeswehr steckt mittendrin und die zuständigen Minister wollen von nichts gewußt haben.

Christoph Hörstel, lange Zeit Afghanistan-Korrespondent für die ARD, berichtet, was man uns noch verschweigt und wozu das alles. Möchte man uns an ein steigendes Sarg-Aufkommen im Jahre 2010 gewöhnen?

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27. Dezember 2009:

Frieder Wagner (Filmemacher) über den Friedensnobelpreisträger und US-Präsident Barack Obama: Video

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27. Dezember 2009:

Jürgen Elsässer über die Gefahr eines Krieges gegen den Iran 2010: Video

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13. Dezember 2009:

Wie viel Krieg verträgt der Frieden? 6 Teile

Die Gäste bei Paris - Berlin: Reinhard Erös kommt direkt aus Afghanistan in unsere Sendung. Der ehemalige Bundeswehroffi... Paris - Berlin, die Debatte
(Frankreich, 2009) ARTE
Moderation: Théa Dorn

 

 

 

Die Gäste bei Paris - Berlin:

Reinhard Erös kommt direkt aus Afghanistan in unsere Sendung. Der ehemalige Bundeswehroffizier ist dort seit 1985 als Arzt und Aufbauhelfer tätig. Er verurteilt den Einsatz am Hindukusch auf Schärfste.

Bruno Tertrais ist Experte für Geopolitik und Konfliktforschung. Der französische Politologe verteidigt Kriegseinsätze, wenn diese im Rahmen des Völkerrechts stattfinden. Und er benennt die nächsten Krisenherde.

Der Krieg gehört zur menschlichen Existenz, sagt Cora Stephan. Darum sollten wir ihn nicht verdrängen, sondern öffentlich diskutieren. Nur so könne man einen eingehegten Krieg also völkerrechtlich geregelt und begrenzt führen.

Der Theologe und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer ist überzeugter Pazifist. Er lehnt das Engagement der Bundeswehr in Afghanistan ab und fordert eine zivile Strategie und die Entfeindung des Gegners.

Wie viel Krieg verträgt der Frieden? Angesichts des fortwährenden NATO-Einsatzes in Afghanistan stellen sich immer mehr Menschen in Deutschland und Europa diese Frage. Ist unsere Freiheit tatsächlich in Gefahr und ist die Strategie der NATO in Afghanistan sinnvoll? "Paris-Berlin, die Debatte" sucht Antworten auf diese aktuellen Fragen, die Gesellschaft und Politik spalten.

Der NATO-Einsatz in Afghanistan wird immer mehr zur Gretchenfrage: Gesellschaft und Politik sind gespalten, Kriegsfalken und Friedenstauben stehen sich unversöhnlich gegenüber. Ist unsere Freiheit wirklich am Hindukusch zu verteidigen? Und wenn ja, mit welchen Mitteln? Können Soldaten überhaupt zivile Aufbauarbeit leisten? Oder geraten sie aufgrund ihres Status nicht zwangsläufig zwischen die Fronten?


Ist Kriegführen überhaupt die richtige Strategie? Oder sollten unsere Länder eher auf Diplomatie setzen? Doch lassen sich "asymmetrische Konflikte" überhaupt mit den bekannten Mitteln der Diplomatie bewältigen? Was kann Prävention bewirken? Wo stehen die nächsten Konflikte an?
Thea Dorn und ihre Gäste diskutieren bei "Paris-Berlin, die Debatte" über diese brennenden Fragen.

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13. Dezember 2009:

Unmengen von Geld wird für die Rüstung ausgegeben. Diese Waffen werden auch wieder verwendet - auch des Geschäftes wegen. Wer verdient? hier

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3. Dezember 2009:

Aufmerksame Beobachter der internationalen Politik sollten eigentlich nicht überrascht sein, wenn Moskau nun eine neue Nukleardoktrin verkündet, die einen »präventiven Atomschlag« unter bestimmten Bedingungen nicht ausschließt. Die neue Doktrin ist eine direkte Konsequenz daraus, dass die USA und NATO seit dem Ende des Kalten Kriegs systematisch die Einkreisung Russlands betreiben, einschließlich der besonders beharrlich verfolgten und beunruhigenden Pläne für den Aufbau einer Raketenabwehr in Polen und der Tschechischen Republik. Diese hätte den USA erstmals seit Anfang der 1950er-Jahre ein nukleares Primat, d.h. die Möglichkeit zum atomaren Erstschlag, verschafft. Moskau hatte angesichts der Eskalation vonseiten der NATO kaum eine andere Wahl. Infolge dieses Wahnsinns ist die Welt einem möglichen Atomkrieg aus Fehleinschätzung wieder einen Schritt näher gerückt.

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30. November 2009:

Wieviel Krieg verträgt der Frieden? "Arte/plus7 -Bericht"

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30. November 2009:

Es gibt leider viele Staaten, die Atomkraftwerke haben und auch einige, die Atombomben in ihren Arsenalen stehen haben. So auch Israel, Pakistan und Indien. Österreich durfte ja darüber abstimmen, und hat die Atomkraft abgelehnt. Wie ist es zu erklären, dass beispielsweise der Iran nicht das Recht haben soll, die Atomkraft zu nutzen? Obwohl das natürlich ein Irrweg ist und der Ausbau von erneuerbarer Energie - besonders die Sonnenernergie - zu empfehlen wäre.

Alle Atomkraftwerke, Atombomben und Uranwaffen gehören vernichtet. Sie stellen eine kaum kontrollierbare Gefahr dar und man entsorgt die Brennstäbe vermehrt in den Entwicklungsländern. Also wenn die Menschen in Afrika und woanders weniger durch die Strahlung gefährdet wären. So wurden nach dem Tsunami vom Dezember 2004 Fässer mit Atommüll an die Küsten geschwemmt. In den letzten Kriegen wurden Uranwaffen und Munition verwendet. Dadurch wurden viele Menschen krank und starben an den Folgen. Diese Uranmunition lagert Tonnenweise in den NATO-Arsenalen.

Besonders Israel und die USA fühlen sich besonders bedroht durch den Bau der Atomkraftwerke im Iran und will dies unbedingt verhindern. Wie ist es eigentlich umgekehrt? Warum dürfen andere Staaten die Atomkraft nutzen - so wie die obgenannten Staaten - und auch die "A-Bombe" haben? weiterlesen

 

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29. November 2009:

Diskussion über den Afghanistan-Krieg: Phönix-TV

US-Söldner im pakistanischen Terrorkrieg?

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24. November 2009:

Der US-Präsident Barack Obama - Friedensnobelpreisträger - hat kein Verbot ausgesprochen, dass in Afghansitan "verdächtige" Menschen gegebenenfalls unschuldig umkommen. Wie kann man eine "Tötungsliste" erlauben? Damit können Menschen - ohne Gerichtsverhandlung getöten werden. "Wir haben Väter fast erschossen, die Milch holen wollten", so der Kommentar....

Beitrag im ARD

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6. November 2009:

Muslim-Markt.de:

Neue Links in US-Feldzug gegen die Welt

- Wenn Deutschland nach dem Handkuss vergisst die Schuhe abzulecken


- Die Schleimspur des Minderwertigkeitskomplexes


- Neues Stellenangebot muslimischer Schächter

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Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen ist kriminell

von Francis A. Boyle*

Der Beginn jeden Fortschritts hin zu einer Lösung der misslichen Lage der Menschheit in der Frage der Atomwaffen muss aus der Einsicht kommen, dass Atomwaffen nie legitime Instrumente staatlicher Politik gewesen sind, sondern vielmehr immer widerrechtliche Hilfsmittel eines völkerrechtlich gesetzlosen und kriminellen Verhaltens dargestellt haben.
Heute verbietet Artikel 2(4) der Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945 sowohl den Einsatz von als auch die Drohung mit Waffengewalt, ausser im Falle der legitimen Selbstverteidigung, die in Artikel 51 der Charta vorbehalten wird. Aber obwohl das Erfordernis der legitimen Selbstverteidigung eine Voraussetzung für die Rechtmässigkeit des Einsatzes von und der Drohung mit Waffengewalt ist, ist dies sicherlich nicht ausreichend. Denn die Drohung mit oder der Einsatz von Waffengewalt muss, um legitim zu sein, auch dem Völkergewohnheitsrecht und dem vertraglichen Völkerrecht bei bewaffneten Auseinandersetzungen Rechnung tragen.

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Krieg und Frieden (NouViso):

 

Frider Wagner´s Film: "Die verstrahlten Kinder von Basra" (NuoViso)

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25. Juni 2009:
Gemeinsam gegen das Leiden der Tamilen
www.tyo.ch

Etwa 30 Jahren wütete ein grausamer Bürgerkrieg in Sri Lanka. Der Krieg ist vorbei, doch gibt es auf unserer Heimat keinen Frieden für die Tamilen. Die Zahl der Kriegsopfer hat die 100‘000 bereits überschritten. Allein in den letzten Monaten kamen mehr als 20'000 Menschen ums Leben und über 300‘000 Tamilinnen und Tamilen mussten fliehen.

Die geflohenen Menschen werden nun in Internierungslagern festgehalten und systematisch eingeschüchtert, gefoltert und getötet. Unabhängigen Organisationen und Journalisten wird der Zutritt verwehrt. Immer noch fehlen die medizinischen Versorgungen, Medikamente und Nahrungsmittel. Auch nach dem die sri lankische Regierung den Krieg für beendet erklärt hat, dürfen immer noch keine Hilfsorganisationen und Medien in die Kriegszonen hinein. Weshalb eigentlich? Auch das Schiff (Vanankaman) mit den gesammelten Hilfsgütern von den weltweit lebenden Tamilen wurde in Sri Lanka aufgehalten. Dürfen wir unserem Volk nicht helfen? Der Präsident von Sri Lanka und seine Amtskollegen berichten immer wieder in den Medien sie seien „Freunde“ der Tamilen und dass sie alles im Griff hätten. Aber den 300'000 Tamilen in den Internierungslagern wird nicht geholfen. Aus Sri Lanka kommen immer wieder schreckliche Nachrichten (Quelle: von geflüchteten Gefangenen und Ärzte) wie z.B. Vergewaltigungen, Tötungen (Leber, Augen und wichtige Transplantierungsteile eines menschenschlichen Körpers werden herausgenommen. Man vermutet, dass diese ins Ausland verkauft oder für die verletzten Soldaten verwendet werden.) Misshandlungen wie, dass die Kinder von den Eltern getrennt werden und die jungen tamilischen Frauen zur Zwangsheirat mit singhalesische Soldaten verordnet werden gehört schon fast zum Alltag. Ähnliche Berichte wurden auch von der Englischen Presse „The Times“ veröffentlicht. Und genau an dieselben Ereignisse, die vor mehr als 30 Jahren nicht besser waren, erinnern wir uns Tamilen jetzt.

Deshalb bitten wir Tamilen, das Rote Kreuz (mit verschiedenen Partnerorganisationen), die Medien, Politiker und die dahinter stehenden Ländern, sich für folgende Forderungen aktiv einzusetzen:

•  In den Internierungslagern festgehaltene Menschen sollen so schnell wie möglich in ihre Heimatdörfer wieder angesiedelt werden.

 •  Die festgehaltenen Menschen, besonders Jugendliche, sollen vor Folterungen, Vergewaltigungen, Tötungen und „Verschwinden lassen“ geschützt werden.

 

•  Internationale Hilfsorganisationen und Journalisten soll der sofortige Zugang zu diesen Lagern, sowie in den Norden und Osten des Landes, gewährt werden 

•  Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen durch die Regierung soll durch den internationalen Gerichtshof untersucht werden.

Die UNO macht uns traurig und wütend, weil sie nicht handeln kann/ will und als Spielfigur von China, Russland, Indien und von anderen Befürwortern da steht / gestellt wird. Als die UNO für den Konflikt Sri Lankas Abstimmungen vornahm, befürwortete nur die Schweiz, Europa und die USA die Massnahme. Allen anderen Nationen, die dagegen gestimmt haben, ging es nicht um den Konflikt Sri Lankas, sondern nur darum sich gegen Europa und der USA zu stellen. Dabei vergessen diese Nationen, die ihre Länder in der UNO für Menschenrechte vertreten, um was es sich hier im Wesentlichen handelt, und zwar um das Leben der 300'000 Tamilen, die in den Internierungslagern leiden und um das Volk die als Weisenkinder, ohne Rechte und Land, da stehen.

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6.5.2009:

Was sucht die Bundeswehr am Hindukusch?
Rede vom 13. April am Ostermarsch RheinRuhr 2009 in Dortmund von Jürgen Rose:

(...) «Der Konflikt übt einen wachsenden Druck auf die Zivilbevölkerung aus. Seit dem Zeitpunkt der Intensivierung der Kampfhandlungen ist die Gesamtzahl der Opfer des Konfliktes (einschliesslich an den Kampfhandlungen Beteiligter) gewachsen.» Besonders hob Holmes die Zahl der bei Kampfhandlungen getöteten und verletzten Kinder hervor sowie die zahllosen Angriffe auf Schulen. Nach UN-Angaben wurden im Jahr 2008 mindestens 2118 Zivilisten getötet, das sind 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Jeder zweite davon fiel dem Feuer der internationalen Truppen oder deren afghanischen Verbündeten zum Opfer. Insbesondere verursachen die unverhältnismässigen Luftangriffe sowie massiver Artilleriebeschuss massenhaften Tod unter der unbeteiligten Zivilbevölkerung.
  So wurden am 3. Juli 2008 bei einem Luftangriff in der Provinz Bamiyan 22 Zivilisten getötet und weitere 8 verletzt. Zwei Tage später kamen bei einem Luftangriff der Nato 3 Zivilisten in der Provinz Ghazni ums Leben. Am 6. Juli 2008 griffen Nato-Kampfflugzeuge versehentlich eine Hochzeitsgesellschaft im Dorf Ka Chona in der Provinz Nangarhar an. 47 Zivilisten starben, darunter 39 Frauen und Kinder. Nach einem Nato-Luftangriff auf das afghanische Dorf Asis Abad in der Provinz Herat am 21. August 2008, bei dem laut dem UN-Beauftragten Kai Eide sowie Ministerpräsident Hamid Karsai «89 unschuldige Zivilisten, überwiegend Frauen und Kinder» getötet worden waren, sah sich der Bundestagsabgeordnete Hans Christian Ströbele veranlasst, schriftlich bei der Bundesregierung anzufragen, ob sie «nach Erkenntnissen all ihrer Ressorts ausschliessen [könne], dass Aufklärungs-Meldungen von Bundeswehr-Tornados für US-Luftangriffe […] verwendet wurden». zum Artikel aus Zeit-Fragen

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5.5.2009:
Die Sri Lankasche Regierung „VERARSCHT“ die Internationale Gemeinschaft und die Medien!

Man muss die Lage der Tamilen, mit dem damals Türkei – Armenien Zeiten aus dem Jahre 1915 vergleichen! So wird es kommen, wenn nichts unternommen wird!

Die Sri Lankasche Regierung hat gestern Montag (27.04.2009) die Internationale Gemeinschaft und den Medien berichtet, dass sie ab sofort keine Schweren Waffen einsetzten werden. Genau solche Waffen werden seit gestern Abend eingesetzt, kurz darauf sind 272 Menschen getötet und hunderte Verletzte. Und sie bombardieren immer noch!

“In dem kleinen Küstenstreifen befinden sich immer noch mehr als 200 000 Zivilisten und wurden nun von rund 50 000 SLA (Sri Lankas Army) von 5 Richtungen umzingelt. Es ist keine Medizin vorhanden, sie haben nichts zu essen und sie haben nicht einmal genug Platz zum sitzen”, berichten einige Quellen. Lawrance Christy, der Chef der Außenstelle der Tamilischen Rehabilitation Organisation (TRO) berichtet in einer SOS Nachricht , dass sie SLA geplant habe, heute noch einen Angriff durchzuführen und dabei alles was noch in dem letzten Küstenstreifen da ist zu bombardieren, ohne jegliche Rücksicht auf Zivilisten. Allein in den letzten 90 Tagen gab es 6‘500 Tote und rund 14‘000 Verletzte. Die Zahlen der Toten und Verletzen erhöhen sich Tag zu Tag. Der Zustand der Tamilen wird immer schlimmer. Tamilen in der Schweiz und weltweit haben ihre Geduld verloren und sind verzweifelt. Es sprudelt in allen Gegenden der Welt wo die Tamilen leben, denn es sind ihre Verwandten, die in Vanni wie WILDTIERE wahllos erschossen werden. Die Weltgemeinschaft hat bislang nichts gegen den Gräueltaten der Regierung unternommen. In Grossbritannien führt der Junge Tamile, Parameswaran Supramaniam seinen Hungerstreik nach 22 Tagen weiter. Als man den im Hungerstreik getretenem Jungen Mann Parameswaran fragte was für einen Zweck erwarte er von diesem Hungerstreik, sagte er: „dauerhafte Waffenstillstand oder meinen Tod“!

Sri Lankasche Regierung sollte für den Waffenstillstand bereit erklären (Tamil Tigers haben sich am 26.04.2009 für den Waffenstillstand bereit erklärt, Regierung hat es abgelehnt).

Jetzt ist die letzte Sekunde zum Handeln, bevor das Tamilische Volk ganz ausgerottet wird. Wir bitten die Schweizer Regierung höflich, der Sri Lankasche Regierung den Druck zur sofortigen Waffenruhe zu geben. Mit dieser Hilfe können Sie das Leben vieler Menschen retten.

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22.4.2009:
Die Sri Lankasche Armee hat heute in der so genante „Sicherheitszone“ 1496 (aktuelle Zahl) Tamilische Zivilisten ermordet. Davon sind es 476 Kinder und mehr als 3330 Tamilen verletzte (verletzt sein heisst in Sri Lanka, man ist hilflos ausgeliefert! Vielleicht hilft beten mehr als auf die Nationale/Internationale Hilfe zu warten!). weiterlesen

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29.3.2009: Gaza: VIDEO

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19.3.2009:
Mit diesem Geld könnte man Hunger und Durst in den Entwicklungsländern lindern/beseitigen:
USA Irakkrieg kostete schon drei Billionen Dollar


Vor fünf Jahren begannen die USA den Irakkrieg mit dem Ziel, Saddam Hussein zu stürzen. Was als schneller Schlag geplant war, fordert Tausende Soldatenleben und verursacht enorme Kosten. Ökonomen sehen einen Zusammenhang zwischen dem Krieg und der Wirtschaftsschwäche der USA im Inland. weiterlesen

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11.3.2009:
DIE LAGE IN TAMIL EELAM IST WIRKLICH ERNST!
WESHALB SCHAUT MAN DA EINFACH ZU?

 

MAN FRAGT SICH WESHALB MAN DIE ORGANISATIONEN WIE UNO, NATO BRAUCHT? UM ZUZUSEHEN WIE EIN VOLK AUSGEROTTET WIRD?  

FALLS ES IMMER NOCH LEUTE GIEBT DIE NICHT VERSTANDEN HABEN, WIE DIE LAGE IN TAMIL EELAM IST, KÖNNEN DIESEN PDF DATEI ANSCHAUEN UND SICH INFORMIEREN LASSEN. weiterlesen Bericht

 

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2.3.2009:
Entgegen der weit verbreiteten Annahme, Obama beabsichtige einen Abzug aus dem Irak, hat dieser stets betont, eine Kerntruppe (»residual force«) dauerhaft im Land zu belassen. Nachdem der alte und neue Verteidigungsminister Robert Gates in einem Interview präzisierte, 40000 US-Soldaten könnten noch »für Jahrzehnte« dort verbleiben (Washington Post, 11.12.2008), ist klar, daß die Besatzung noch sehr lange andauern wird. Umso gravierender ist deshalb, daß der Europäische Rat nicht einmal eine Woche nach Obamas Wahl beschlossen hat, daß die EU-Ausbildungsmission EUJUST LEX für Richter, Polizisten und wahrscheinlich auch Militärs ab Mitte 2009 erstmals auch innerhalb des Irak tätig werden und damit den USA bei der Besatzung direkter unter die Arme greifen soll. Nach den schweren Konflikten um die direkte Beteiligung am Irak-Krieg ist dies ein Schritt mit erheblicher Symbolwirkung – sowohl gegenüber den USA als auch gegenüber dem Rest der Welt. Eine ähnliche Entscheidung fällte der Nordatlantikrat im Dezember 2008. Danach soll die »NATO Training Mission in Iraq« künftig innerhalb des Landes agieren, um die »Absicherung der Grenzen«, eine »Verteidigungsreform« und den Aufbau von »Verteidigungsinstitutionen« zu unterstützen. weiterlesen

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Hier, so sieht der Kampf gegen Terrorismus in Sri Lanka aus!!! Sind die armen Kinder etwa Terroristen? Wer unternimmt gegen Staatsterrorismus?

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Einer nimmt - und einer zahlt


Im Westen ist es Usus geworden, auf die afghanische Regierung zu
schimpfen, die eigenen Fehler in dem Land aber zu ignorieren

Von Reinhard Erös

Als jüngst bei der Münchner Sicherheitskonferenz wieder einmal
über Afghanistan diskutiert wurde, herrschte erstmals eine
Stimmung wie im Vorstand des FC Bayern nach einer Niederlage
gegen den Tabellenletzten. Wer ist schuld an dem Desaster ? Die
Nato (um im Bild zu bleiben: der Trainerstab) oder der
afghanische Präsident Karsai und seine Regierung (die Spieler)? mehr

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Noam Chomsky über den Krieg in Palästina - Artikel in Zeit-Fragen

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BILDER AUS PALÄSTINA Präsentation

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Nach dem Ende der direkten Schlächterei in Gaza ist die Bevölkerung dort weiterhin in großer Not. Weiterhin sind die Grenzen durch Israel und das verräterische Ägypten gesperrt, ägyptische Polizei riegelt die Grenze ab, eine UN-Hilfsorganisation wurde einfach verboten. Es fehlt an allem, an Lebensmitteln, Wasser, Wohnung, die Infrastruktur ist zerstört. Vile frühere Bauern oder Arbeiter leben mit ihren Familien in engen Zelten auf Schutt und Sand. Die Israelis haben mit Bulldozern ganze Dörfer niedergewalzt, Bauernhöfe samt Eseln, Schafen, Kamelen.

In den Krankenhäusern fehlt es überall: Verbandszeug, Medikamente, Blutkonserven, Grundversorgung, Personal. Die vielen Phosphorverbrennungen und großflächigen sonstigen Verbrennungen können nur völlig unzureichend betreut werden, mit weiteren Todesopfern wird gerechnet. Viele Krankenhäuser wurden zerstört. Schmerzmittel stehen nicht einmal für die Kinder zur Verfügung, die ein Drittel der Opfer ausmachen. Sehen Sie sich das erschütternde Video über die Versorgung der Kinder an.

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EIN VOLK WIRD AUSGEROTTET!
Die Tamilen in Sri Lanka werden bald ganz ausgerottet sein. Jedes zögern und zusehen der  Internationalen Gemeinschaft verschlechtert die Lage der hilflosen Menschen weiter. mehr dazu

Bild aus Genf - Demo gegen den Krieg

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Schwer­wiegende und massive Verletzungen des Völkerrechtes

Zu den Bombardierungen von Gaza
Bilder und Video

von Miguel d'Escoto Brockmann, Präsident der 63. Session der Uno-Generalversammlung

Das Verhalten, das Israel mit der Bombardierung Gazas zeigt, ist schlicht mutwillige Aggression durch einen sehr mächtigen Staat gegen ein Gebiet, das er illegal besetzt hält.
Es ist an der Zeit, entschiedene Mass­nahmen zu ergreifen, wenn die Vereinten Nationen nicht zu Recht der Mitschuld durch Unterlassung beschuldigt werden wollen.
Die israelischen Bombardierungen stellen schwer­wiegende und massive Verletzungen des Humanitären Völkerrechtes dar, wie es in den Genfer Konventionen festgelegt ist, sowohl hinsichtlich der Verpflichtungen einer Besatzungsmacht als auch in bezug auf die Anforderungen des Kriegsrechts.
mehr dazu
Foto der großen Demo in der Wiener Innenstadt:

 

Zigtausende Demonstranten wollen Frieden

Antiwar-Webseite Links:

Meshaal: Widerstand ist alles was wir haben

•  Haniyeh - Meine Botschaft an den Westen

•  Robert Fisk - Warum nur hassen sie uns so sehr

•  Gliad Atzmon - Leben mit geborgter Zeit auf gestohlenem Land

 

 

Wie viele Divisionen?

Von URI AVNERY , 14. Januar 2009 -

Absurd, … die täglichen Nachrichten unserer Medien, die so oft wiederholt werden, daß einem speiübel wird: die Hamas-Terroristen halten die Bewohner des Gazastreifen als „Geiseln“ und benützen die Frauen und Kinder als „menschliche Schutzschilde“, sie lassen uns keine Alternative, als massive Bombardements durchzuführen, in denen zu unserm großen Bedauern Tausende von Frauen, Kindern und unbewaffneten Männern verletzt oder gar getötet werden. mehr dazu

Fotos des Krieges(der Kriegsverbrechen)mit Kommentar und Links:
Die Hamas hat genug vom Krieg
Rechte, Linke, Islamisten – Hauptsache gegen Israel
Schwere Gefechte am Rand von Gaza-Stadt
Israels Gesellschaft droht im Krieg zu verrohen
Hamas-Führer verspricht Palästinensern den Sieg
Israels Geheimdienst glaubt an Hamas-Kapitulation
Feuerpause in Gaza laut Steinmeier "greifbar nah"
Zerschlägt Israel die Hamas, wird niemand trauern
Gazakrieg – Steinmeier erlebt israelischen Angriff
Israel und die Hamas kämpfen nun um jeden Meter
Kommentar: Israels Abschreckungskraft
Diskutieren Sie mit: Deutsche Soldaten im Gazastreifen?

Dense Inert Metal Expolisive (DIME) über Gaza

Die israelische Armee experimentiere auch mit der neuartigen Bombe „Dense Inert Metal Explosive“ (DIME), die „eine ungewöhnlich gewaltige Detonation in einem relativ kleinen Areal produziert und ein überhitztes „Mikroschrapnell“ aus einer pulverförmigen Schwermetall-Wolfram-Legierung versprüht“. Schlägt das Schrapnell auf den Körper, verursacht es sehr starke Verbrennungen, die das Gewebe um die Knochen zerstören; es verbrennt und zerstört innere Organe. Die Rettung der Verletzten ist fast unmöglich. „Das ist gegen internationales Recht, gegen die Menschlichkeit, es ist gegen das, was es heißt, ein anständiger Mensch zu sein.“ (Zeit-Fragen Nr. 2 12. Jänner 2009)

In USA hergestellte Weisse-Phosphor-Bomben eingesetzt: Photos beweisen, dass Israel während seiner Offensive in Gaza die umstrittenen Bomben mit weißem Phosphor verwendete. Es gibt auch Beweise dafür, dass die Geschossladungen junge palästinensische Zivilisten verletzten und schwere Verbrennungen hervorriefen. Die Anwendung Weisser-Phosphor-Bomben ist laut Völkerrecht untersagt. Die „Times“ hat Vorräte an Weisen-Phopsphor-Bomben auf hochauflösenden Bildern entdeckt, die diese Woche von istraelischen Armeeeinheiten an der Grenze zwischen Israel und dem Gaza-Streifen gemacht wurden. Die blassblauen 155-mm-Geschosse sind klar mit M825A1 gekennzeichnet, einer in Amerika hergesellten Weisen-Phosphor-Bombe. Quelle: Zeit-Fragen Nr. 2/12.1.2009

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Unterschriftensammlung
Gegen den Krieg in Afghanistan.

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Christoph Hörstel, Afghanistan-Experte Video

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Der Krieg und seine Folgen. Artikel über unbekannte Waffen.

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Zeit-Fragen Dossier "Uranwaffen"

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Gedanken zur Kontroverse um das CERN:

Seit Beginn der 90er Jahre ist der Krieg nach Europa zurückgekehrt und seither sind europäische Staaten in verschiedenste Kriege verwickelt: Somalia, Bosnien, Kosovo, Afghanistan, der Irak, Libanon u.a. sind Stationen einer Entwicklung, die uns immer tiefer in die Kriegsallianz mit der einzig verbliebenen Supermacht hineingeführt haben.
In erschreckendem Ausmass scheinen wir uns auch daran zu gewöhnen, uns abzufinden, denn gestorben und gelitten wird – zumeist – nicht hier bei uns.
Dabei erreichen uns aus all diesen Ländern immer wieder Berichte und Bilder von Ärzten, Augenzeugen und Waffenexperten, die von ungeheuren Explosionen berichten, von Kratern, in denen keine Trümmer übrigbleiben, von seltsamen Symptomen und Verletzungen: von Körpern mit abgestorbenem Gewebe ohne sichtbare Wunden, von «eingeschrumpften» Leichen, von Menschen, denen man verletzte Gliedmassen amputieren musste, wobei das Absterben des übrigen Gewebes trotz Amputation fortschrittt und schliesslich zum Tode führte, von Leichen mit schweren Verwundungen, die aber nicht bluten, von ausgedehnten inneren Verletzungen ohne sichtbare Teile von Munition, aber auch von bisher unbekannten Krankheiten und von einer unglaublichen Zunahme an Krebserkrankungen und nicht zuletzt von den Missbildungen unglaublicher Art bei Neugeborenen. Der Hilferuf der Ärzte aus Gaza, die um Informationen über die Art der dort eingesetzten Waffen baten, um entsprechend nach Möglichkeiten der Hilfe zu suchen, blieb unbeantwortet: Die internationalen Rüstungskonzerne und die Armeeführungen und die verantwortlichen Regierungen, die ganz genau wissen, was sie überall eingesetzt haben, hüllen sich bis heute in Schweigen.

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Angriff gegen den Iran
Absage der Wahlen - Ausrufung des Kriegsrechts möglich?

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NATO als potentielle Kriegsgefahr
Die Bundeswehr bereits in Kazachstan!

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Kriegsgefahr im Iran?

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Untersuchungsbericht
FBI-Agenten bezichtigten Bush, Cheney und Co. der Begehung von Kriegsverbrechen Von Alexander Bahar

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Video
Professor Daniele Ganser über versteckte Kriege

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Informationen über Kriege

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Betreff: ATOMKRIEGSWAHNSINN


Liebe Freundinnen und Freunde,

so legitim es ist, über linke Befindlichkeiten oder Frauenrechte im Iran zudebattieren, so surreal erscheint diese Debatte angesichts des Umstandes, daß die Welt seit geraumer Zeit an der Schwelle eines Krieges, und zwar nicht irgendeines Krieges, sondern eines atomaren Vernichtungskriegs lebt, der seit Jahren gegen den Iran geplant und vorbereitet wird.

Die herrschenden Regierungskriminellen in Berlin haben die Bundesrepublik Deutschland und damit uns allesamt auf bemerkenswerte Weise in diesem Szenario positioniert: Deutschland nämlich liefert das zur Durchführung ernichtungsarsenal in Gestalt von U-Booten des Typs U-212A, die dafür
werden, die real existierenden israelischen Atomwaffen zum Einsatz zu bringen, derenKriegsminister des
Imperiums der Barbarei, sowie einem gewissen Ehud Olmert, bekannt geworden als Strategiegenie im Krieg gegen den Libanon 2006, zweifelsfrei bestätigt wurde.

Die Lieferung dieser U-Boote erfolgt unter Bruch völkerrechtlich bindend eingegangener Verpflichtungen (u. a. des sog. "2+4-Vertrages" von 1990) sowie des in der deutschen Verfassung festgeschriebenen Friedensgebotes (u. a. Art. 26 Abs. 2 GG).

Darüber hinaus subventioniert der deutsche Steuerzahler diese von der deutschen Regierung zu verantwortenden Verbrechen sowie alle weiteren daraus entspringenden Untaten mit Hunderten von Millionen Euro, ganz so, wie dies bereits im vorangegangenen Fall geschah, als die Regierung Kohl einen Ablaß für die Nichtentsendung deutscher Soldaten in den Golfkrieg 1991/92 in Form dreier U-Boote der DOLPHIN-Klasse, ebenfalls zum Verschuß
von Nuklearwaffen ausgestattet, die Israel vom deutschen Steuerzahler quasi geschenkt wurden, entrichtete. Um korrekt zu sein: Die Auslieferung dieser von der schwarz-gelben Koaltion versprochenen Massenvernichtungswaffenträger erfolgte durch die rot-grünen Friedensverräter, die anschließend die Berliner Republik regierten.

Daß auch die schwarz-rote Großkoalition zur vorbehaltlosen und
uneingeschränkten Unterstützung der von den in Washington und Tel Aviv amtierenden Kriegsverbrechern geplanten Massenvernichtungsorgie bereit ist, hat die gebenedeite Kanzlerin des deutschen Volkes kundgetan, als sie die Staatsräson unserer Republik auf Gedeih und Verderben mit dem Existenzrecht
Israels verknüpfte. Hierzu zählt nota bene wiederum die umfassende Nutzung des deutschen Territoriums, des deutschen Luftraumes, sämtlicher Verkehrswege, der militärischen Führungsinfrastruktur etc. für den Fall eines Angriffskrieges der USA und Israels gegen den Iran und seine Menschen.

Wohlauf Brüder und Schwestern, laßt uns weiterhin mit Bush, Olmert und Merkel in eine strahlende Zukunft marschieren! Liebe Grüße von Jürgen Rose

Kriegsvorbereitungen

Ein Atomkrieg ist scheinbar nahe! klick

Die EUFOR TCHAD CAR ist eine multinationale europäische Streitmacht unter irischem Kommando. Sie soll gemäß UNO-Resolution 1778 in den an das westsudanesische Krisengebiet Darfur angrenzenden Staaten, im Tschad und in der Zentralafrikanische Republik für den Schutz der Flüchtlinge sorgen und es den internationalen Hilfsorganisationen und der UNO ermöglichen, ihre humanitäre Mission zu erfüllen. Das Mandat für den Einsatz gilt bis
30. Juni 2008. Nach spätestens einem Jahr soll die EUFOR durch UNO-Truppen abgelöst werden.>>>>klick Leserbriefe zum Tschad-Abenteuer der Österreicher>>>klick >>klick Beigefügten link zu einer Videodokumentation über das Massaker an 27
afghanischen Kindern in Helmand im Sommer 2007 hat uns Dr. Daud Miraki
zukommen lassen. Wir lassen Ihnen auch seinen Vortrag mit Fakten zur Lage in Afghanistan zukommen.
Sehen Sie sich das Video an und hören Sie das Weinen der Mütter um ihre
Kinder - es sind auch  u n s e r e  Kinder... www.afghanistanafterdemocracy.com

http://video.google.com/videoplay?docid=-1332529811306781463

  • WARUM DIE NEUTRALITÄT ÖSTERREICHS BEWAHREN?
  • Die sogenannten "humanitären Missionen" oder "friedenserhaltende Einsätze" sind oft nichts anderes als brutaler Krieg, wo es mehr Tote unter der Zivilbevölkerung gibt (Kollateralschäden), als Soldaten. Die (auch österreichischen) Soldaten im Kosovo, derzeit etwa 570 Mann, sind nicht nur durch Mienen, Hinterhalt oder Terror gefährdet, sondern durch die Strahlung der dort im Kosovokrieg verwendeten Munition, die mit Uran verstärkt wurde. Am 17. Jänner 2001 entdeckte das Labor Spiez, die schweizerische Fachstelle für ABC-Schutz, Spuren von Uran-236 in den im Kosovo verwendeten Waffen. Da Uran-236 nur in Atomreaktoren vorkommt, sind diese Waffen zwangsläufig auch mit Spaltprodukten und Transuranen verseucht, die bei der Atomspaltung entstehen. Das US-Militär und das US-Energieministerium müssen davon gewusst haben. Wo Uran-236 ist, ist höchstwahrscheinlich auch Plutonium, zusammen mit Americium, Neptunium, Strontium-90 und Cäsium-137. Das hat schwer wiegende medizinische Folgen für die Gesundheit der Menschen, die bereits verseucht wurden oder noch verseucht werden.

  • Die verstrahlten Territorien im Irak und in Kosovo werden wohl bis zum Ende der Menschheitsgeschichte verseucht bleiben. Man müsste die oberste Bodenschicht bis zu einer Tiefe von 30 Zentimeter abtragen. Theoretisch wäre das möglich, aber die Kosten wären gigantisch. mehr . ( Atommacht USA) Die Reaktion auf Krieg ist oft blutiger Terror, vor dem man auch in Österreich nicht sicher sein kann.
  • Atomwaffen: hier Abgereichertes Uran: > hier
    Die größte Atombombe, die je abgeworfen wurde>hier
  • ES IST GANZ EINFACH, DIE VÖLKER IN DEN KRIEG ZU LÜGEN
  • "Nun natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aus Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zuückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schliesslich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nicht anderes zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."Hermann Göring, 18. April 1946 (aus Helen Caldicott, Atomgefahr USA. ISBN 3-7205-2385-3)
  • Soldaten werden mit viel Geld angelockt: hier
  • Andere Artikel: >hier >hier
  • Die Beteiligung Österreichs am ISAF - Einsatz (auch in Afghanistan) ist genauso wie in Deutschland völker- und verfassungsrechtswiedrig >mehr
  • Guter Beitrag über Atomenergie: >hier
  • Tschernobylhilfe: >hier
  • Artikel in Zeit-Fragen über den Kosovo: >hier
  • Mit Uran vertärkte Munition u. Panzer: mehr
  • Auswirkungen von Waffen: hier Atomwaffentest: mehr
  • Schwerste Explosionen im amerikanischen Munitionslager nahe Bagdad! Atombombe explodiert!? >hier
  • Infos über gefährliche Waffen: >hier >hier >hier
  • Dazu ein Kommentar: >hier
  • Ein passender Artikel von Jürgen Elsässer: >hier
  • Filme über den Krieg:  >hierI
  • Afghanistanflugblatt für Mahnwache v. C. Hörstel: > hier
  • C. Hörstel in Afghanistan >hier
  • Israelfreundliche EU-Abgeordnete:
    Wir müssen unsere Unterstützung für Israel nicht rechtfertigen, schreibt Claudia Karas. > mehr
  • Muß man aber berechtigte Kritik an Israel rechtfertigen?> mehr
  • Infokrieg - TV von Alex Jones : >hier
  • Film von Alex Jones: >hier
  • Auf dieser Webseite gibt es schon einige Veröffentlichungen zu Atomkraft und erneuerbare Energien: hier  hier   hier
  • Sondernummer von Zeit-Fragen zu dem Atomunfall in Tschernobyl: >hier      
  • Webseite:>hier
  • Der Iran Krieg wird konkret:

  • Betreff: Der Irankrieg kommt, auch wenn wir das verschlafen
  • Sehr geehrte Damen und Herren,
  • zur Vorbereitung des Irankrieges gehören folgende strategische Aktivitäten:
  • 1. Unterdrückung der demokratisch gewählten Hamas-Regierung
    2. Unterdrückung und Lähmung der Palästinenser
    3. Unterdrückung der Hezbollah-Bewegung im Libanon
    4. Druck auf und Lähmung des Libanon
    5. Druck auf Syrien
    6. Druck und Sanktionen auf Iran
    7. Verstärkung der Truppen im Irak
    8. Verstärkung der Marinepräsenz im und am Persischen Golf
    9. Verstärkung der Truppenpräsenz in Afghanistan (Tornado!)
    10. Druck auf Pakistan

  • Über die Kriegsvorbereitungen in Osteuropa erhalten Sie im Anhang einen wichtigen Beitrag des "Sunday Herald".
  • Beachten Sie bitte auch Joschka Fischers gestrigen Beitrag in der "Süddeutschen" und heute den Beitrag über die vielen Infos zum Irankrieg in der Washingtoner "Szene". 
  • Das Vorgehen der USA gegen Iran lässt bereits jetzt erkennen, dass als Einstiegsszenario in den Krieg ein Spontan-Angriff nicht geplant ist, vielmehr wird offenbar das kontinuierliche Eskalationsszenario gewählt, an dessen Ende durchaus ein (fingierter oder heimlich provozierter) großer Zwischenfall steht (Pearl Harbour, Tonking, Maine, 09/11) bevor der Krieg beginnt.
  • Interessant: Kein Medium im Westen berichtet über die von den USA (DIA etc.) und Großbritannien geheimdienstlich organisierten Anschläge im Iran, hauptsächlich Kurdengebiet und Khusistan - aber auch Teheran. Dass der Iran sich das nicht gefallen lässt, weiß man in Washington sehr wohl - und hat es wohl einberechnet. Dass Irans Agenten unprofessionell unvorsichtig sind, hat eine lange Tradition und mit schlechter Führung, Bezahlung und Stress zu tun. Dass aber die Beweise, die US-Dienststellen vorlegen wollen, auch tatsächlich echt sind, muss im Einzelfall überprüft werden. Zu frisch ist vielen die Erinnerung an die Rede des damaligen US-Außenministers Colin Powell vor den Vereinten Nationen, in der binnen zwei Stunden das ganze KÖnnen der US-Geheimdienste beim Aufbereiten falscher Fakten vor den staunenden Augen der Öffentlichkeit und der Anwesenden ausgebreitet wurde. Powell sebst erklärte später in einem Interview, er schäme sich für diesen Auftritt. Es war auch nachzulesen, das Powell sich vor diesem Charaktermord in stundenlangen Sitzungen gegen noch schlimmere Rede-Vorschläge wehren musste. 

    Meldung vom 12. Nov. per E-Mail:
  • Weitergeleitet mit freundlichen Grüßen, Christiane Schmutterer Bitte um weitere Verbreitung:
  • Der Schwelbrand der Gewalt und des Unrechts im nahen Osten gefährdet den Weltfrieden, wenn wir weiter einfach wegschauen und uns mit den angebotenen Beruhigungspillen à la "die sind doch selber schuld" zufriedengeben. Wenn "Kampf gegen den Terror" etwas bedeutet, dann solche Brutstätten der Verzweiflung für Millionen Menschen endlich auszuräumen.

    Exekutiv Komittee
    European Jews for a Just Peace
    EJJP Austria, Belgium, France, Germany, GB, Italy, Sweden*, Deutsche Fassung übersetzt von Sophia Deeg

    Europäische Juden für einen gerechten Frieden

    EU muss angesichts der humanitären Katastrophe in Gaza energische und eindeutige Maßnahmen ergreifen

    Die Militäraktionen der israelischen Armee während der vergangenen
    Monate im Gaza-Streifen haben zu einer Unterdrückung und Verfolgung
    der palästinensischen Bevölkerung geführt, deren Ausmaß unerträglich
    ist. Hunderte unbewaffnete Palästinenser kamen bei den Operationen,
    die in den Sommermonaten unter der zynischen Bezeichnung
    "Sommerregen" durchgeführt wurden und jetzt als "Operation
    Herbstwolken" fortgesetzt werden, zu Tode; ganz zu schweigen von
    jenen, die verwundet und  zum Teil führ ihr ganzes Leben -
    verstümmelt wurden. Erst heut morgen wurden weitere neunzehn
    Palästinenser bei einem Massaker der israelischen Armee im nördlichen
    Gaza-Streifen ermordet  die Mehrzahl der Opfer dieses unsäglichen
    Vergehens waren Frauen und Kinder.

    Geschieht all das im Namen der Sicherheit? Der Einmarsch der
    israelischen Armee in den Gaza-Streifen ist mit dem Abfeuern von
    Kassam-Raketen oder der Entführung des israelischen Soldaten Gilad
    Shalit durch palästinensische Milizen nicht zu rechtfertigen. Die
    willkürliche und maßlose Gewalt der israelischen Armee gefährdet
    wahrscheinlich eher sein Leben. Für den Einsatz der neuen, illegalen
    und tödlichen Waffe DIME (Dense Inert Metal Explosive) gibt es nicht
    die geringste Rechtfertigung.

    Offenbar haben die unaufhörlichen psychologischen und physischen
    Übergriffe kein anderes Motiv als Angst und Schrecken zu sähen und
    vor allem Stärke zu demonstrieren, um den Willen des
    palästinensischen Volkes und seinen legitimen Widerstand gegen die
    Besatzung zu brechen. Hamas hat gleichwohl nicht zur Rache
    aufgerufen, sondern eine internationale Intervention gefordert. Wie
    viele Menschen müssen noch sterben, ehe die internationale
    Gemeinschaft ihrer Verantwortung gerecht wird?

    Die Charta der Vereinten Nationen verlangt, dass Israel, genau wie
    jedes andere Mitglied der Vereinten Nationen, beurteilt, zur
    Verantwortung gezogen und daran gehindert wird, unerklärte Kriege zu
    führen, Zivilisten umzubringen, die Natur zu verwüsten  oder
    Industrieanlagen und die Infrastruktur seiner Nachbarn zu zerstören.

    Als europäische Bürgerinnen und Bürger sind wir nicht gewillt, zu den
    Verbrechen zu schweigen, die an einem gefangenen, besetzten Volk
    begangen werden, das zum Opfer der Geschichte Europas geworden ist.

    Als Jüdinnen und Juden werden wir nicht denselben Fehler begehen, den
    wir häufig jenen vorgehalten haben, die sich angesichts von
    Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Schweigen hüllten. Am Vorabend
    des 9. November, dem Jahrestag des ungeheuren Novemberpogroms von
    1938, erklären wir laut und deutlich; Der Staat Israel fügt mit
    seinen Taten den Namen und Ruf von Juden überall auf der Welt
    schweren Schaden zu.

    Es ist unerlässlich und dringend, dass die Europäische Union endlich
    wirksame, entschlossene und eindeutige Maßnahmen ergreift, um Israel
    zu bewegen, Internationales Recht zu respektieren. Es ist offenkundig
    und überfällig, dass die Staaten Europas ihre
    Freundschaftsbeziehungen und Handelsverbindungen mit Israels
    aussetzen, solange es die grundlegenden Menschenrechte nicht achtet
    und weiterhin Kriegsverbrechen begeht.

    Wir fordern, dass die Europäische Union sich von der Politik der USA
    im Nahen Osten lossagt und eigenständige eine Friedenspolitik im
    Sinne der Europäischen Menschenrechtskonvention verfolgt. Wir fordern
    eine Debatte zu diesem Thema im Parlament der Europäischen Union und
    ebenso in den nationalen Parlamenten ihrer Mitglieder.

    Wir fordern, dass die Europäische Union der israelischen Regierung
    unmissverständlich erklärt, dass jegliche Finanzierung oder
    Unterstützung Israels solange ausgesetzt wird, bis ein gerechtes
    Friedensabkommen mit den Palästinensern erzielt ist  im Interesse
    aller Beteiligten und im Interesse des Weltfriedens.

    Wir fordern den Schutz der palästinensischen Bevölkerung durch die
    Entsendung internationaler ziviler Friedenskräfte nach Gaza und in
    die Westbank.

    EJJP Exekutivkomitee am 8. November 2006
    *)
    Dror Feiler (Chair)                         Sweden
    Dan Judelson (Secretary)               Great Britain
    Paula Abrams-Hourani                  Austria
    Paola Canarutto                             Italy
    Liliane Cordova Kaczerginski           France
    Fanny-Michaela Reisin                   Germany
    Henri Wajnblum                             Belgium

         Matthias Reichl, Pressesprecher/ press speaker,
         Begegnungszentrum fuer aktive Gewaltlosigkeit
         Center for Encounter and active Non-Violence
         Wolfgangerstr. 26, A-4820 Bad Ischl, Austria,
         fon: +43 6132 24590, Informationen/ informations,
         Impressum in: http://www.begegnungszentrum.at
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